Generalversammlung des Schwäbischen Albvereins Oberkochen am 10.03.2017

Kleine Veränderungen im Vorstand und große Überraschungen

Erst erleichtertes Aufatmen, dann tosender Applaus für den 1. Vorsitzenden Andrea Ludwig, als er bekannt gab, für eine weitere Amtszeit zur Wahl zu stehen. Seit Wochen schon waren die Vereinsmitglieder am Spekulieren, wer für die Nachfolge infrage kommen könnte. Ein Kandidat wurde nicht gefunden und so wurde Andreas Ludwig einstimmig in seinem Amt bestätigt. Der 2. Vorsitzende jedoch, Siegfried Schaupp, schied wie angekündigt aus dem Amt aus, und konnte auch nicht ersetzt werden. Zwar hat der Verein viele aktive und tatkräftige Mitglieder, auch Neulinge, doch an den Vorsitz traute sich noch niemand ran. So wird vorerst Hans-Peter Wolf kommissarisch als zweiter Vorsitzender eingesetzt, bis jemand bereit dazu ist. Hans-Peter Wolf war selbst schon Vertrauensmann und bringt die nötige Erfahrung mit. Interessierte Mitglieder werden Gelegenheit haben, in den Vereinsvorsitz „reinzuschnuppern“, um sich mit den Aufgaben vertraut zu machen.

Für Andreas Ludwig gab es dann auch gleich eine Belohnung: Er wurde, ebenso wie sein scheidender Stellvertreter Siegfried Schaupp, mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Durch ihre langjährige engagierte Mitarbeit haben sich die beiden diese Auszeichnung redlich verdient und sie wurde ihnen vom Gauvorsitzenden Gerhard Vaas persönlich überreicht. Gerhard Vaas betonte, was für einen bedeutenden Beitrag der Schwäbische Albverein für die Gesellschaft leistet. Dafür braucht man stets tatkräftige Leute, die sich mit ihrer Zeit und ihrer Energie für die Vereinsarbeit einsetzen. Ebenso wichtig seien allerdings auch die vielen Mitglieder, die durch ihre Teilnahme an Veranstaltungen und Aktivitäten den Verein lebendig erhalten. Dem schloss sich der stellvertretende Gauvorsitzende Konrad Vogt in seinen Grußworten an.

    
Verleihung der Silbernen Ehrennadel an Andreas Ludwig (li.)   Verleihung der Silbernen Ehrennadel an Siegfried Schaupp (li.)

Ansonsten gibt es wenig personelle Veränderungen. Schriftführerin Bettina Vogt-Schillings wurde einstimmig wiedergewählt. Ebenso Kassierer Helmut Engel, der wie jedes Jahr von den Kassenprüfern absolut vorbildliche Arbeit bescheinigt bekam. Hilde Koschinsky wird sich aus der Leitung der Frauengruppe zurückziehen, als Dank für ihr Engagement erhielt sie ein Abschiedsgeschenk.

Die beiden Geehrten mit dem Gauvorsitzenden Gerhard Vaas (re.) und dem Stellvertretenden Gauvorsitzenden Konrad Vogt (li.)

Das vergangene Jahr war ein bewegtes Jahr für den Albverein Oberkochen. Andreas Ludwig erinnerte in seinem Rückblick an die großartige Feier zum 125. Jubiläum in der Mühlenscheune und die Sternwanderung, sowie an die vielen traditionellen Veranstaltungen, die bei den Oberkochenern so beliebt sind. Ob Waldweihnacht, ökumenischer Gottesdienst oder Sonnwendfeier, diese Ereignisse sind auch dieses Jahr fest im Programm verankert.
Außerdem wird es im Mai einen Sing-Abend in der Volkmarsberghütte geben. Beim letzten Familienabend in der Kolpinghütte hatte sich nämlich gezeigt, wie viel Spaß und Freude das gemeinsame Singen macht, sodass das unbedingt wiederholt werden sollte. Auch Mundart- und Musikabende wird es weiterhin geben, der nächste findet bereits am 20. April statt.

Interessantes berichteten die Fachwarte und Gruppenleiter. Sowohl die Frauengruppe, als auch die Wandergruppe der Älteren konnten wieder attraktive Aktivitäten anbieten, die von den Teilnehmern immer gerne besucht werden. Dabei stehen nicht nur Wanderungen auf dem Programm. Auch Besichtigungen oder Besuche auf dem Weihnachtsmarkt sind stets sehr beliebt.

Sybille Schwark berichtete von der Wanderfahrt in den Pfaffenwinkel und von der Zweitages-Radtour in den Nordschwarzwald, die die Teilnehmer jeweils begeistert hatten. Die Gipfelstürmer hatten sich diesmal das Elbsandsteingebirge für ihre Wanderwoche ausgesucht.

Für die Holzmacher berichtete Hans Löffler. Er gab einen interessanten Überblick über die vielfältigen Tätigkeiten der Gruppe und dankte allen seinen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und die tolle Gemeinschaft. Mit den Pflegemaßnahmen rund um die Volkmarsberghütte leistet die Holzmachergruppe einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Landschaftsschutz. Das betonte Naturschutzwart Reinhold Vogel ausdrücklich in seinem Bericht und dankte den Herren für ihren Einsatz.

Dem schloss sich Andreas Ludwig an, er dankte allen Aktiven für ihr Engagement. Durch ihre Tatkraft war es wieder möglich, die Volkmarsberghütte regelmäßig zu öffnen und die Gäste aus Nah und Fern willkommen zu heißen. Er dankte außerdem denjenigen, die stets zu einem reibungslosen Betrieb beitragen: Der städtische Bauhof, die Feuerwehr, Herr Fischer.

In seinem Schlusswort gab Andreas Ludwig noch bekannt, dass der Albverein Oberkochen zukünftig auf eine Weihnachtsannonce verzichten wird, wie auch schon im vergangenen Jahr, und das gesparte Geld lieber einem gemeinnützigen Zweck spenden möchte. Dadurch sollen kleinere, regionale Hilfsprojekte gefördert werden.

B. Vogt-Schillings


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